München. Halb 7. Nach einem Ruhetag in der bayerischen Landeshauptstadt mit vielen Besorgungen und ein bisschen Volleyball im englischen Garten als Verabschiedung von so machem Freund und auch Mitbegleiter ging es früh weiter. Jannick hatte seine im letzten Blog bereits angerissene Arbeit erledigt, er wird nämlich am Montag in Innsbruck noch eine Präsentation halten müssen, um seine Abschlussarbeit zu verteidigen und damit sein Studium abzuschließen. Deswegen fuhren wir auch den Schlenker über Österreich, der ja eigentlich einen Umweg bedeutet.
Wie dem auch sei – früh klingelte der Wecker, da mein Vater sich auf kurz nach 7 Uhr angemeldet hatte, um eine Etappe vom Herzen der bayerischen Landeshauptstadt Richtung Murnau am Staffelsee mitzufahren. Das Wetter war genial, sodass alle schnell und hochmotiviert aus den Federn kamen. Nach kurzen Packschwierigkeiten ging es gegen halb 8 in schöner, sonniger Morgenstimmung los, raus aus dem Stadtzentrum in Richtung Isartal. Komoot wollte uns weg von der Isar über den Perlacher Forst schicken. Mein Vater entgegnete: „Ich kenn mich aus – hier an der Isar ist es eh wunderschön und wir sparen Höhenmeter.“
So weit so gut – diese Rechnung haben wir jedoch ohne eine Vollsperrung des Radweges unten im Isartal gemacht, die eine Weiterfahrt unten am Ufer unmöglich machte. Wir mussten also die Böschung knapp 50 Höhenmeter hoch – und es gab keinen barrierefreien Weg, nur Stufen. Die Alternative: Knappe 5 Kilometer zurückfahren und dann über den Perlacher Forst umleiten. Na ja – in dem Fall hieß das Motto Augen zu und durch: Das gepflegte Oberkörperworkout in aller Herrgottsfrühe wird in Kauf genommen. Mein Vater packte tatkräftig mit an, um das Fahrrad Stufe für Stufe nach oben zu wuchten. Nach fast endlos erscheinendem Treppenweg waren wir endlich oben an der Kleinhesseloher Brücke.
Komoot wollte uns weiter an der östlichen Isarseite entlangschicken bis Wolfratshausen, doch mein Vater hatte andere Ideen: „Wir fahren lieber hier gleich über die Brücke! Dank mir später, wenn wir nachher in Wolfratshausen nicht einmal ins Isartal runter und auf der anderen Seite wieder hoch müssen, sondern bereits auf der richtigen Seite sind!“

Wir vertrauten der Expertise meines Vaters und fuhren seiner Route nach, die nach rund 10 Kilometern entlang am Isartal über einen kurzen, fiesen Hügel zum Ufer des Starnberger Sees in den Ort Berg rüberquerte. Jannick blieb dem doch eisernen Tempo, das mein Vater und ich vorlegten, eisern hinterher. Am Starnberger See ging es dann ja auch erst einmal immer nur eben am Seeufer entlang. Verlockend, bei dem Wetter mal reinzuspringen!
Relativ am südlichen Ostufer dann ein fast historischer Moment auf der Tour: Etwas über 1.360 Kilometer nach Aufbruch in Flensburg hatten wir das erste Mal Bergblick! Juhuu!!!

Passend hierzu ging es nach dem Durchfahren des Ortes Seeshaupt auch noch einmal einen kleinen Anstieg bergauf…und nach einer kleinen Abfahrt hinter dem Ort Huglfing unmittelbar vor dem Ziel noch einmal über einen kleinen, fiesen Hügel! Bei Jannick merkte man beim Ankommen die fehlenden Körner in Form von laut eigener Aussage leichter Unkonzentriertheit, er rutschte vom Pedal ab beim Treten, konnte einen Sturz aber noch abfangen. Es blieb eine kleine, blutende Wunde am in Adiletten sitzenden Fuß. Hierbei lässt sich natürlich über die Vor- und Nachteile eines solchen Schuhs trefflich diskutieren. Na ja – Schwamm drüber, das wird wieder gut heilen. Nach kurzem Schock ging es weiter.
Die fehlenden drei Kilometer brachte Jannick auch mit lädiertem Fuß gut hinter sich, bis wir am Biergarten „Alpenblick“ in Uffing am Staffelsee eintrudelten nach ca. 70 Kilometern. Wie passend nach dem ersten Alpenblick auf der heutigen Tour. Ein Sprung in den Staffelsee und ein schmackhaftes Russ entschädigten für die Anstrengung – wenn so manche Plagegeister nicht auch Durst gehabt hätten 😉

Es war zudem noch eine kleine Abschiedsrunde, da mein Heimatort nur ca. 45 Kilometer entfernt ist – da kann man schon mal ins Auto steigen! Über einen weiteren guten Freund bekamen wir auch eine Übernachtungsmöglichkeit, da die Eltern seiner Freundin in Murnau leben. So mussten wir nur nach 2 1/2 Stunden Biergarten noch die sieben Kilometer rüberfahren. Etwas anstrengend, den Körper noch einmal aus dem Entspannungsmodus hochzufahren und auch gleich nochmal 70 Höhenmeter draufzulegen. Na ja – es war ja eh absehbar und nach 25 Minuten waren wir drüben.
Jetzt kam der entspannte Teil des Tages: Außer einem kurzen Supermarktbesuch, um Snacks für die nächste Tour zu besorgen, stand ein geselliger Abschiedsabend auf dem Programm, mit Lasagne als Abendessen – meiner Leibspeise, vielen Dank hierfür! Und super Kohlenhydrate für den nächsten Tag.
Obendrein kam meine Mutter auch noch zu Besuch, da es ja nur 40 Minuten mit dem Auto sind aus meinem Heimatdorf. Sie brachte mir mit meinem neuen Reisepass zudem ein sehnlichst erwartetes Dokument, da mein vorheriger leider kommendes Jahr ausläuft. Insgesamt ein sehr, sehr schöner Abend mit Familie und Freunden, der einen glücklich ins Bett fallen ließ. Schlaf war natürlich auch dringend von Nöten für die geplanten knapp 90 Kilometer am nächsten Tag. Ich stellte den Wecker auf halb 7. Früh los war Trumpf aufgrund der angekündigten Hitze in Verbindung mit wolkenlosem Sonnenschein.

Um halb 7 klingelte dann auch der Wecker und ich hüpfte aus dem Bett, um zusammenzupacken, zu frühstücken und kurz Kaffee zu trinken. Alles perfekt vorbereitet, tatsächlich der Höhepunkt der deutschen Gastfreundschaft zum Abschluss, den wir erhalten durften. Bei Jannick war es leider nicht so leicht. Sehr wahrscheinlich beeinträchtigte der wichtige Termin am Montag verbunden mit Nervosität schon seinen Schlaf. Auch das Packen ging aufgrund von neuem Gepäck, das meine Mutter am vorherigen Abend vorbeigebracht hat, eher schleppend vonstatten, sodass wir dann doch erstmal um 9 Uhr ca. loskamen nach einer herzlichen Verabschiedung. Na ja – dann Augen zu und durch!
Die ersten Kilometer durch Ohlstadt und dann immer an der Loisach entlang Richtung Garmisch waren auch noch ebenes Genussradeln bei angenehmer Morgenluft. Die Zugspitze als Deutschlands höchster Berg präsentierte sich fast majestätisch hinter der Loisach. Nach kurzer Einkaufspause im Örtchen Farchant erreichten wir ca. 11:30 Uhr Garmisch, wo uns Komoot gottseidank abseits der wegen Samstag und Ferienzeit komplett überlaufenen Hauptstraße durch die Innenstadt leitete. Ein fast malerisches Vergnügen, ehe wir auch schon den Ort durchquert haben und es hinterher steil raufging parallel zur Bundesstraße.

Mit einer kurzen Zwischenabfahrt zog sich der Anstieg über 10 Kilometer lang, ehe eine rasante Abfahrt nach Mittenwald folgte, die für den Anstieg vorher mehr als nur entschädigte. Langsam stieg die Aufregung: Mittenwald – es ist echt nur noch ein Katzensprung bis zur Grenze! Schnell eine Instastory gemacht und weitergefahren in nun immer heißer werdendem Wetter.
Die Isar ist dieser Tage ebenfalls ein treuer Begleitfluss, denn nun ging es über Schotter immer weiter entlang des Flusses inmitten der idyllischen Karwendellandschaft. Als wir nach ca. 5 Kilometern abzweigten, fanden wir uns auch schon vor dem Grenzübergang für Autofahrer bei Scharnitz wieder. Ca. 1.440 Kilometer nach Aufbruch in Flensburg habe ich Deutschland also einmal komplett durchquert – was für ein Moment! Und wie motivierend auch, zu sehen, wie weit man kommen kann! Und: Ciao Deutschland für eine sehr lange Zeit!

Voller Motivation und auch ein bisschen wehmütig machten wir uns weiter auf den Weg nach Seefeld, immer ganz sanft ansteigend! Irgendwann 7 Kilometer nach der Grenze haben wir laut Komoot auch das erste Mal 1.000 Meter ü.n.N. erreicht! Was ein Tag heute, so viele Premieren! Der erste Grenzübergang und das erste Mal 1000! Habe ich eigentlich vergessen, zu erwähnen, dass der Weg wieder an der Isar entlangführte?
Es war bereits 15 Uhr, als wir ca. sechs Kilometer vor Seefeld eine Bank im Schatten erspähten und hier noch einmal Pause machten. Um Kohlenhydrate zu essen und vor allem, Jannicks Knie kurz zu entspannen, das sich aufgrund des vielen Bergauffahrens doch wieder bemerkbar machte.
Nach 15 Minuten ging es wieder los über die Schotterpiste und durch den Wald nach oben. Abgesehen von einer Steilstufe lange sanft ansteigend, schließlich kam ein steiler Anstieg mit bis zu 15 Prozent Steigung über Schotter, die mir ordentlich zu schaffen machte. Jannick musste schieben, wie er mir mitteilte, als wir uns oben trafen. Definitiv keine Schande bei der Steigung über Schotter mit angeschlagenem Knie. Hauptsache oben. In Seefeld machten wir nach den letzten 50 Höhenmetern durch den Ort Halt an einem Spar, wo wir einmal Wasser auffüllten.
Währenddessen rief mich meine kommende Gastgeberin an, auf keinen Fall über den Zirler Berg zu fahren, da die Abfahrt zu heikel sei. Stattdessen empfiehlt sie, über Telfs und Leutasch ins Inntal zu fahren. Kurze Gedanken mit mir selber: „Wir haben 30 Grad, es ist sau heiß – jetzt 20 Kilometer Umweg fahren?! Komm, so schlimm kann es schon nicht sein!“
Als Jannick vom Einkaufen zurück war, fuhren wir weiter Richtung Abfahrt durch Seefeld. Nach den ersten Bergab-Höhenmetern gab es nochmal einen Gegenanstieg. Hier der nächste Schock: Der Weg ging kurz vor Reith bei Seefeld links Weg. Ich wollte anhalten, doch leider war ein Auto hinter mir und der Bordstein abgesenkt, sodass ich schwer an den Rand fahren konnte und erst bei der nächsten Bucht ums Eck anhielt. Ich schrieb Jannick und rief an – doch zu spät, er ist bereits geradeaus weitergefahren, würde aber wohl auch so runterkommen. Sch****, das geht auch ein wenig auf meine Kappe! Na ja, half nichts. Wir machten den Treffpunkt der Martinsbrücke unten in Zirl aus.
Ich fuhr also weiter durch Reith und kam nun an den Punkt, wo Fahrradfahren verboten war auf der B177 wegen der Steigung. Ich bog also rechts ein auf die Fahrradroute, vor der gewarnt wurde. Von der Steigung her war es echt in Ordnung. Doch das Gelände ging schon eher in Richtung Mountainbiketrail durch den Wald, ohne Federung wurde man ordentlich durchgeschüttelt. Einmal so sehr, dass mein Handy aus der Haltung sprang. Ich merkte es 50 Meter weiter und suchte den Weg ab. Nachdem ich 300 Meter wieder bergauf zurück ging und es nicht gefunden habe, machte ich nochmal die Wende und suchte nochmal alles ab. Gerade hab ich doch noch draufgeschaut, so weit kann es nicht sein!
Kurz vor Rückkehr zum Fahrrad sah ich es dann am Wegesrand. Durchschnaufen. Nach den letzten Metern Trail kam ich an der letzten Haarnadelkurve wieder auf die B177. Hier war immer noch ein großes Schild, das Fahrradfahren verboten ist. Aber wie soll ich hier sonst runterkommen?!?! Hinzu kam, dass die Autos wegen Baustelle im Stau standen. Hier regelten dann Mitarbeiter der Baustelle den Verkehr per Schild. Ich schlängelte mich an den Autos vorbei und raste mit sicher über 50 Km/h an den Dirigenten vorbei. Falls sie mich anhalten wollen, bin ich so eh längst weg. Die Rechnung ging auf 😉

Schnell war ich durch Zirl durch am Inn bei der Martinsbrücke. Erstmal das Fahrrad durchchecken nach dem wilden Ritt. Bis auf das Herausfallen der Halterung vom Schutzblech, das schnell wieder fixiert war, schien alles gut. In Zukunft kann ich auf solche Abfahrten aber erst einmal gut verzichten. Schont Nerven und auch Konzentration…
Jannick war relativ zeitnah auch eingetroffen von seiner wohl nicht minder spektakulären Abfahrt durch Schotter, sodass wir uns alsbald an die letzten Kilometer am Inn machten. Es wehte ein böiger Ostwind. Auch das noch: Gegenwind auf den letzten Kilometern. Zudem mussten wir aufgrund von einer Baustelle am Innradweg einen kleinen Umweg über Völs fahren. Um ca. 18:15 Uhr war nach langem Tag mit viel Sonne und Wärme dann immerhin Innsbruck erreicht, wo ich mich von Jannick trennte. Er kann seinen Fokus nun voll auf seine Abschlusspräsentation legen. Meine Schlafgelegenheit war in Hoch-Rum verortet, wodurch ich durch Innsbruck durch und noch einmal 120 Höhenmeter den Berg hochmusste, die in steilen Passagen bei 90 Kilometern in den Beinen durchaus entkräftend waren. Der abendliche Ausblick über Innsbruck entschädigte immerhin etwas.

Um kurz vor 19 Uhr war ich nach 96 Kilometern schließlich am Tagesziel angekommen. Die Dreier-WG nahm mich mehr als herzlich auf und hatte sogar Essen für mich gleich mitgemacht, eine Schüssel voll Quinoa mit Fetakäse – vielen lieben Dank! Ich hatte auch solchen Hunger!! Die Mädels haben sich wirklich vorzüglich um mich gekümmert, sodass ich die drei Tage Innsbruck im Anschluss auf jeden Fall positiv auf meiner Abschiedstournee in Erinnerung halten werde. 😁

Der wichtigste der drei Tage war natürlich der Montag, an dem Jannick seinen Termin hatte. Ich ließ mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, auch ehemalige Dozenten zu treffen. Soviel vorweg: Ich stellte keine Fragen und hielt mich an die Abmachung, auch wenn mir genügend eingefallen wären! 😉 Das war ja eh der Job der Prüfer.
Jannick bekam am Ende eine 2, worauf wir feierlich mit einem Stiegl-Dosenbier am Inn angestoßen haben. Weiteren Outdoor-Feierlichkeiten stand ein aufziehendes Unwetter relativ schnell im Wege. Auch wegen des Wochentages (Montag) ging es nicht so lang, ich war sehr müde und legte mich alsbald schlafen.
Der letzte Tag in Innsbruck war schließlich mein großer Abschiedstag, an dem ich eine ganze Hand voll ehemaliger Arbeits- und Studienkollegen – um nicht zu sagen Freunde – noch einmal sehen durfte. Danke an alle fürs Zeitnehmen! Nach den schönen Begegnungen und Wiedersehen nach über einem Jahr war es einem fast etwas wehmütig. Jetzt verlässt man endgültig sein Umfeld, jetzt kennt man wirklich immer weniger Leute auf der Tour!
Am Mittwoch sollte es dann weitergehen vom ehemaligen Studien- und Wohnort Innsbruck mit Ziel des anderen ehemaligen Studien- und Wohnortes Landeck. Zwischenzeitlich hat sich meine nette Gastgeberin leider eine schwere Verletzung zugezogen, weshalb ich ihr in der Früh natürlich noch zur Seite stehen wollte bei ihren Anliegen, sodass wir schon etwas verspätet loskamen. Zusätzlich hat sich Jannick beim Planen der Zeit für das Zusammenpacken leider böse verschätzt, sodass die Verspätung noch einmal deutlich größer wird. Natürlich hatte diese Situation ein kleines Konfliktpotenzial, aber es war schnell beigelegt.

Am Inn entlang, der nun – wie vorher die Isar – die nächsten Tage unser steter Begleiter sein sollte, kamen schnell Kilometer zusammen. Raus aus Innsbruck, durch Zirl, Inzing und Hatting bis Telfs und weiter durch Silz und Mötz, stets mit der Bergkulisse von Karwendel und Mieminger Kette. Schnell waren wir schon in Haming und Roppen in der Mittagssonne wo pünktlich noch ein paar Gegenanstiege folgten. Durch den Pinienwald bei Roppen hatte es fast schon mediterranes Flair. So lang ist es ja nun doch nicht mehr, bis wir wieder am Meer sein werden. Doch mehr dazu im nächsten Blog.

Leider haben sich Jannick und ich an einer Linksabbiegung wieder verloren, da Jannick geradeaus per Google Maps nach Imst gelotst wurde. So fuhr er über den Berg zwischen Roppen und Imst und ich durch die Innschlucht mit kurzer 18%-Rampe Richtung Imst, die mich leicht schnaufen ließ.
Treffen an der Industriezone in Imst, 17 Kilometer vor dem Ziel. Jannick kaufte sich eine Halterung für seine Actioncam sowie Radlerhosen und eine Speicherkarte. Zusätzlich gab es eine kleine Mittagspause, wo ich mir mit einem Latte Macchiato und einem Red Bull (ja ich bin kein Fan von dem Konzern, aber man muss sich auch mal gönnen) den Extrakick Koffein holte. Auch Jannick füllte seine Speicher auf, ehe wir die finalen Kilometer angingen. Dennoch waren wir relativ froh, in der schwülen Hitze nach über 80 Kilometern endlich angekommen zu sein in Landeck, unserem gemeinsamen Bachelor-Studienort.
Hinzu kam noch das Glück, dass wir spontan noch eine Unterkunft über Jannicks Ex-Vermieterin gefunden haben. Zuvor schien es aufgrund vieler Absagen und weniger Leute, die aktuell vor Ort sind schon auf Wildcampen hinauszulaufen. Irgendwie ergibt sich halt immer was!
Blöd nur, dass ich erst spät bemerkt habe, dass in der Seitentasche meines Gepäcks nur noch eine Adilette war. Muss wohl rausgefallen sein beim Fahren über unebenes Gelände. Sowas hört man halt auch kaum bei so weichen Schuhen. Bitter, aber half nichts. Ich holte mir im Deichmann ein neues Paar.
Gottseidank fiel uns auch noch rechtzeitig ein, dass wir noch einkaufen müssen, da morgen ja Feiertag ist. Passenderweise im MPreis über der unscheinbaren Universität, wo wir uns vor acht Jahren im 1. Semester des Bachelorstudiums „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ kennengelernt haben – ich finde ja, wir machen unserem Studium alle Ehre.
Hach, wie die Zeit vergeht. Mit wiederum fast nostalgischen Gefühlen ließen wir den Abend ausklingen – wahrscheinlich schon unser Letzter in Österreich. Doch dazu mehr im nächsten Blog…



Hinterlasse einen Kommentar