Allgemein

  • Zahlen, Daten, Fakten

    Ich habe mich nun länger bedeckt gehalten. So eine Reise braucht Zeit, um sie zu verarbeiten. Mit einigem Abstand hat mich meine Leidenschaft für Zahlen und Statistik nun aber doch gepackt, wodurch ich mir die Zeit genommen habe, mal alle Daten aus Strava, die ich von dieser Tour aufgezeichnet habe, in Excel zu übertragen und…

  • Zurück auf deutschem Boden

    Früh morgens um 7 Uhr – aufgrund meines Schlafrhythmus brauchte ich noch nicht einmal einen Wecker, um aufzuwachen und langsam die verschlafenen Augen zu öffnen. Ich wuchtete mich aus dem unteren Hostel-Stockbett und realisierte: Heute ist der Tag gekommen! Nach 467 Tagen auf Reisen (452 davon auf Fahrradtour) geht’s heim! Fast wie paralysiert, trottete ich…

  • Gemeinsame Zeit und Vorbereitungen

    Viel Zeit zum Regenerieren blieb Jannick nach seinem 120-Kilometer-Gegenwind-Höllenritt nicht. Der folgende Dienstag war nämlich der letzte Tag von den meisten meiner Hostelbekanntschaften, und wir wollten noch ein ganz besonderes Kapstadt-Highlight gemeinsam erleben: Die Tafelberg-Besteigung! Es gibt viele Routen auf das Plateau. Die einfachste ist ein steiler Wandertrail, genannt „Gorges Trail“, da sie über eine…

  • Kapstadt: Sightseeing, Menschen und Wiedersehen

    Vormittags am Kap der guten Hoffnung am Montag, den 13. Oktober 2025 – nach den ersten, emotionalen Momenten sog ich die Stimmung an diesem Ort weiter für mich auf, verarbeitete die Momente. Ich ließ den Blick schweifen über die Vogelstrauße, die am Kap ihre Kreise zogen, ging ein paar Meter den Wanderweg zum Cape Point…

  • Das Finish

    6 Uhr morgens in dem idyllischen Küstenörtchen Elands Bay. Nachdem klar war, dass die beiden Kumpanen andere Pläne und Interessen als ein baldiges Ende der Tour hatten, war ebenso klar, dass mich nun nichts mehr halten würde, das Ziel so greifbar vor Augen. Hierauf reagierte auch wieder mein Schlafrythmus. Nachdem ich die vorherigen Tage, als…

  • Der letzte Meilenstein

    Nach meinem Ruhetag in Springbok und der Klarheit, dass es erst einmal getrennt weitergehen sollte bis zu einem eventuellen Wiedersehen an der Atlantikküste, war ich hochmotiviert, wieder in die Pedale zu treten. Das Ziel, das Kap der guten Hoffnung, lag schließlich nur noch ca. 600 Kilometer entfernt – unglaublich! Ich entschied mich dazu, nun täglich…

  • Steinkopf und Springbok

    Noordoewer am Samstagnachmittag, den 27. September. Nachdem ich mein Zelt auf dem Campingplatz der Orange River Lodge aufgebaut habe, genoss ich im Innenhof des netten Anwesens mit Pool und Restaurant meine Snacks sowie ein leckeres Magnum-Eis von der Tanke (Magnum-Eis ist eine Konstante hier in Südwestafrika). Ich war nicht alleine. Eine Gruppe feierender Einheimischer war…

  • Nach (Aus)zeit: Ab ins letzte Land!

    Aus und vorbei – so könnte man es im wahrsten Sinne des Wortes beschreiben, als ich hunderte Kilometer von Gravelpisten hinter mir gelassen habe und den abgelegenen, kleinen Ort Aus erreicht habe auf der Höhenlage von knapp 1.500 Metern. Abgelegen trifft es ganz gut – die nächsten größeren Städte sind im Westen Lüderitz mit knapp…

  • Gravel: Die ultimative Challenge

    Nachdem wir, wie im letzten Beitrag erläutert, beschlossen haben, vorerst getrennt weiterzumachen, machte ich mich in aller Ruhe am nächsten Morgen fertig. Voraus ging eine erholsame Nacht im Bett des kleinen Bungalows in der Farm. Die Ruhe hier im absoluten Nirgendwo der Namib-Wüste, sie war unvergleichlich. Bei einer solchen Atmosphäre sind Stress und Hektik jeglichen…

  • Schönes Sossousvlei, nervige Straßen

    Solitaire – wir genossen den ungeplanten Ruhetag in diesem erwartungsgemäß sehr touristischen Örtchen umgeben vom Nirgendwo der Namibwüste. Die Markenzeichen sind die Campsite mit Lodge, eine Kirche, eine Tankstelle mit Shop sowie ein Restaurant und eine Bäckerei. Am nächsten Morgen war mein erster Anlaufpunkt dann auch direkt die Bäckerei. Sie ist nämlich für ihren schmackhaften…