Allgemein
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Mit einem gebuchten Rückflug, neuem Optimismus und gepackten Taschen verlies ich das kleine, aber feine City-Hostel in Luanda. Nächster Halt war ein Bikeshop in der Nähe des Hafens, um mein Fahrrad vorzubereiten für die finalen 4.000 Kilometer. Direkt auf dem Weg lag eine Möglichkeit zum Geldwechseln, weshalb ich mich mal nicht lumpen ließ und mein…
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Früher Freitagmorgen im Hotel in Soyo: Wir haben die Fährfahrt gut überstanden, auch die Konfliktsituation von der Anfahrt Cabindas, verursacht durch die Kombination von Stress und einhergehendem Egoismus sowie gesundheitlicher Angeschlagenheit bei einer bedingungslos zu schaffenden Etappe war nach kurzer Aussprache beigelegt. Das Ziel war es nun, zusammen zu bleiben. Weil wir in Angola aber…
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Pointe-Noire – zurück am Meer, an der Atlantikküste der Republik Kongo! Nach dem Überspringen von gut 800 Kilometern sollte nun ein neuer Abschnitt der Fahrradtour durch Afrika beginnen, gewissermaßen ein Neuanfang unter neuen Bedingungen. Der neue Ausgangsort bedeutete auch, dass die Grenze zu Angola nur noch gute 40 Kilometer entfernt war. Wobei, nicht nach Angola…
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Die Würfel sind nun also gefallen, die Entscheidung steht: Wir holen uns vorübergehend motorisierte Unterstützung, um aus unserem Teufelskreis aus Krankheit und mentalem Loch auszubrechen. Hierfür waren wir am nächsten Tag bereits wieder in aller Frühe auf den Beinen, checkten aus unserem Hotel aus und machten uns auf die Suche nach einem LKW oder Bus.…
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Makoua am Äquator – es war schon sehr skurril. Nach fast 15.000 gefahrenen Kilometern sind wir nun offiziell auf der Südhalbkugel angekommen. Champagner kaltstellen und erstmal den großen Meilenstein feiern, sollte man meinen. Stattdessen: Körperliche Beschwerden und psychisches Loch gepaart mit Ausgelaugtheit. Seit der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé hatte sich die Landschaft kaum verändert. Immer wieder…
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Nicht ganz erholt trotz eines „freien“ Tages brachen wir auf zur Weiterreise ins 800 Kilometer entfernte Brazzaville. Ab hier kannte der Weg nur noch eine Richtung: Nach Süden! Auf dem Weg sollte es wahrlich in den „Busch“ gehen. Erst gibt es keine bis kaum Zivilisation, anschließend immerhin alle knapp 100 Kilometer mal ein Städtchen mit…
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Im vorherigen Blogbeitrag habe ich am Ende von deutlich flacherem Gelände ab der Grenze zur Republik Kongo geschrieben. Als wir in aller Früh am nächsten Morgen wieder aufbrachen, sollte sich das rasch als klare Finte herausstellen. Omar als ein noch geborenerer Frühaufsteher als ich machte sich direkt auf den Weg, als er fertig zusammengepackt hatte.…
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Kurz kam Hoffnung auf in der Früh an unserem Zeltplatz: Die Morgensonne war draußen und brannte auf meine Wäsche. Letztendlich reichte die Zeit jedoch nicht – wir wollten ja weiter. Also alles eingepackt und los! Für das Fahren in diesem anstrengenden Gelände waren die Vorzeichen freilich nicht so gut – und es sollte auch ein…
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Sehr müde nach der von Moskitos und Hitze geprägten Nacht in Sangmelima, schafften wir es schließlich am späten Vormittag wieder auf unsere Räder, um Strecke zu machen in Richtung Republik Kongo. Eine Konstante blieb auch bei Weiterfahrt: Das hügelig-anspruchsvolle Streckenprofil. Wir hatten jedoch keinen Stress bzw. kein festes Ziel, weshalb wir es entspannt angehen lassen…
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Zurück an unserem Lagerplatz in Yaoundé für die Wartezeit aufs Kongo-Visum, wussten wir nun nach dem Kurzurlaub-Wochenende, wo wir ausnahmsweise mal auf vier statt zwei Rädern unterwegs waren, dass die Wartezeit bald ein Ende haben sollte. Nach der entspannten Pool-Pause bei herrlichem Wetter bei Wiederankunft machten wir uns am späten Nachmittag gleich nochmal an die…
