Allgemein
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22. Oktober 2024, 19:45 Uhr – nachdem wir uns vom Wind zurück zum Waldgebiet am Strand von Tarifa schieben ließen, tauchten wir in selbigen tief ein, um unser Lager aufzuschlagen. Nanu, was ist denn das?! Noch ein Zelt hier, mit Fahrrad nebendran?! Hat es hier zufällig noch einen anderen Radreisenden zum Wildcampen hin verschlagen?! Tatsächlich,…
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Als wir uns am Campingplatz in Fuseta mit den deutsch-französischen Bekanntschaften unterhielten, kamen wir zu dem Schluss, dass wir auf der gleichen Strecke unterwegs sind zurück Richtung Spanien. So beschlossen wir kurzerhand, gemeinsam am nächsten Tag in Richtung des Grenzüberganges bei Vila Real de Santo Antonio zu radeln. Das Ziel wurde über die App iOverlander…
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Nachdem wir den südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes ausgiebig zelebriert haben, zogen wir noch sechs Kilometer weiter zu unserem angepeilten Campingplatz. Während wir beim Verspeisen der Bratwurst nur die dunklen Wolken sahen in Richtung Sagres, hat es dort wohl wirklich nochmal geschüttet: Wir fuhren über nasse Straßen. Puh, da haben wir wohl doch einmal Glück…
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Am letzten Abend vor unserer Weiterfahrt im Airbnb in Lissabon überlegten wir uns, noch einmal Wäsche zu waschen, da wir nun auf unbestimmte Zeit ohne Waschmaschine auskommen müssen. Der Wetterbericht sagte, dass der Sturm in der Nacht dank des Ex-Hurrikans nochmal deutlich stärker werden soll. Regen war jedoch nicht gemeldet, weshalb wir frohen Mutes unsere…
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Auf den letzten Kilometern zum Campingplatz vor Lissabon wurde es bereits spürbar: Schon wieder meldet sich der Wind. Diesmal aus Süd. Da wir noch Richtung Westen fuhren, zog es nur unangenehm von der Seite. Dennoch war uns bewusst, was uns am nächsten Tag auf der Fahrt nach Lissabon erwarten wird. Na ja – ansonsten war…
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Beginnen möchte ich diesen Blog mit der Auflösung der angeteaserten, nicht trivialen Unterkunftsart: Mein Gastgeber führte mich in eine große Tiefgarage mit einer Tür zu einer Abstellkammer mit Doppelbett und Schreibtisch. Das Fahrrad und meine Taschen passten rein. Duschen musste ich bei meinem Gastgeber daheim, der Toilettengang wurde in einem Raum am anderen Ende der…
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Der „Obdachlosenlifestyle“ – diesen fühlten wir wahrlich, als wir am unter den ersten Sonnenstrahlen am Bahnsteig des verlassenen Bahnhofes von Calera y Chozas aufwachten. Voller Vorfreude starteten wir auf der Fahrradroute der „Via Verde de la Jarra“. Nach kurzem Frühstück und dem obligatorischen Zusammenräumen ging es los auf dem Split-Teerbelag mitten in Pampa und Natur.…
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Aufgrund der ganzen Verpflegung und der Neuanschaffungen warf ich mein Packsystem über Bord. Es glich eher einem Tetrisspiel: Alles irgendwie reinbekommen, bis jede Tasche randvoll und tonnenschwer war. Schließlich ließ sich noch geradeso eine 1,5-Liter-Flasche Wasser reinquetschen, ohne dass man anfängt, mit Expandern auf dem freien, vorderen Gepäckträger rumzuexperimentieren. Als es nach dem großen Zusammenräumen…
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Der Aufenthalt in der spanischen Landeshauptstadt bedeutete fünf volle Tage Pause von zwei Rädern. Genug Zeit, um Erkundungstouren mit der Weichenstellung für die weitere Etappe Richtung Lissabon zu verknüpfen. Die bereits etwas ortskundigere Schwester von Jannick nutzte gleich ihren freien Tag am Freitag, um uns auf eine große Stadtrunde ins Zentrum von Madrid mitzunehmen, angefangen…
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Das Bachwasser an unserem Campingspot mitten im iberischen Gebirge unter der Straßenbrücke reichte für Trinkwasser – Körperwäsche war hier nur bedingt möglich. Auch auf unserer weiteren Route gibt es kaum Campingplätze oder andere Möglichkeiten, eine Dusche zu nehmen. Diese muss wohl bis Madrid warten… Nach Sonnenuntergang, der die roten Felsen bei uns noch einmal so…
