Abenteuer
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Nouakchott hat nicht nur eine enorme Bevölkerungskonzentration in Mauretanien, sondern auch eine enorme Nord-Süd-Ausdehnung. Das musste ich auch erfahren, als ich alleine losstartete, um der Großstadt wieder zu entfliehen. Da Lucas und Jannick es nämlich entspannt angehen wollten und an diesem Morgen durchaus träge waren, brannte ich nach drei Ruhetagen auf Fortsetzung, wodurch wir einen…
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Wie bereits angeteasert, entsprach die Einfahrt nach Nouakchott einem wahren Tapetenwechsel: Von der Ruhe und Weite der Wüste abrupt in das komplette Chaos. Wie froh wir waren, dass das Hostel eine doch erholungsfreundliche Lage hatte! Zudem bot es auf dem Dach mauretanische Zweierzelte an zum günstigen Preis – durchaus „fancy“. Der Nachteil: Tagsüber knallt hier…
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Mit liquiden Mitteln, Lebensmitteln und Wasser verließen wir unseren sicheren Übernachtungsplatz an der Polizeistation von Chami wieder. Wir wussten: Heute ist der Wind günstig, der letzte Tag mit gutem Wind – heute müssen Kilometer gemacht werden! Wir sahen auf der Karte einen guten Übernachtungsplatz in Bungalows direkt am Meer, am „Bungalow Beach“ – 150 Kilometer…
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Nach dem Gespräch mit dem angetroffenen deutschen Paar auf Radreise und Zeltaufbau trudelten auch die anderen ein in der Dunkelheit. Eine kurze Beratschlagung über die morgige Etappe ließ nicht viele Optionen zu: 86 Kilometer sollten es mindestens sein, denn dort war die erste Versorgungsmöglichkeit bzw. der nächste kleinere Ort eigentlich seit 200 Kilometern. Auf 150…
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Extremer Wind und Sandsturm – die Sahara zeigte an diesem Abend und in dieser Nacht etwas hinter der Stadt Boujdour wahrlich ihre Zähne. Meine lebensrettenden Ohrenstöpsel sorgten bei dem fauchenden Wind noch für eine halbwegs erholsame Nacht, ehe ein äußerst wüstenfrischer Morgen wartete, gefühlt durch den Wind nochmal viel extremer. Diese Bedingungen begünstigten meine Faulheit…
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In unserer Fünfergruppe fingen wir nun also nach der ersten Wildcampingnacht in der Wüste an, loszurollen. Jedoch nicht ohne Hindernisse. Nachdem mein Schaltwerk in letzter Zeit immer mal wieder einen weg hatte, taten sich nun bei Christel Schwierigkeiten auf, die Gänge liefen unrund. Bei dem Einsatz einer für 20 Dirham (2 Euro) gekauften Kette lag…
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Nach letztem Abschiedsgruß in Form von Winken rollten Jannick und ich also los. Nach zwei Wochen Pause sind wir quasi „wiedervereint“, um gemeinsam die Wüste anzugehen. Nächstes Ziel war der Ort Guelmim, oftmals als das „Tor zur Sahara“ deklariert. Hier war der ausgemachte Treffpunkt, um wieder mit Leon und Christel weiterzufahren, die in der Zwischenzeit…
