Allgemein
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Samstagabend in Ziguinchor kurz vor der Grenze nach Guinea-Bissau – als klar war, dass es die beiden Mitstreiter nicht an diesem Tag in die Stadt schaffen, verabredete ich mich also mit Dieter zum gemeinsamen Grenzübergang, als dieser mich großzügig auf ein gemeinsames Bier eingeladen hatte. Dieter wollte früh starten, um 8:30 Uhr – für mich…
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„Gambia kann man sich vorstellen wie die Füllung des Doppelkekses mit der Lage in Senegal.“ Mit dieser Methaper trifft der Mitreisende Lucas den Nagel auf den Kopf. Denn dieses kleine, ja winzige Land, umgeben vom Senegal, ist wahrscheinlich auch die Quintessenz, eine klitzekleine Abwechslung mit doch merkbar anderen Menschen und eine wundervolle Kurzerfahrung zwischen viel…
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Wir schreiben den zweiten Tag des Jahres 2025 – nach dem Neujahrstag in Form des internationalen Erholungstages ist das Radreisejahr 2025 nun offiziell eröffnet – die verbleibenden 12.000 Kilometer bis zum Ziel in Südafrika nehmen ihren Anfang mit der Ausfahrt aus der Millionenmetropole Dakar, um wieder in ländlichere Gebiete zu kommen. Da Jannick und Lucas…
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27. Dezember – die Weihnachtsfeiertage waren vorüber, der Kurzurlaub in Zebrabar in paradiesischer Lage vorbei! In Deutschland beginnen die Werkstage wieder, und auch wir gehen nun wieder mir Vollgas unserem aktuellen Business nach: Afrika per Rad erkunden! Na ja – „Vollgas“ war an diesem Tag relativ. Eigentlich wollten Lucas und ich früh starten, um Jannick…
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Bereits bei der Anfahrt meines Hostels merkte ich, dass sich die Stadt Saint-Louis in mehrere Teile gliedert. Hierbei passierte ich nämlich die mehrere hundert Meter lange Brücke Point Faidherbe, die mich mit ihrer Architektur ein wenig an die Hohenzollernbrücke in Köln erinnerte (der Senegalfluss erinnerte mich aufgrund seines trübbraunen Erscheinungsbildes freilich eher an das Badewasser…
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Nouakchott hat nicht nur eine enorme Bevölkerungskonzentration in Mauretanien, sondern auch eine enorme Nord-Süd-Ausdehnung. Das musste ich auch erfahren, als ich alleine losstartete, um der Großstadt wieder zu entfliehen. Da Lucas und Jannick es nämlich entspannt angehen wollten und an diesem Morgen durchaus träge waren, brannte ich nach drei Ruhetagen auf Fortsetzung, wodurch wir einen…
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Wie bereits angeteasert, entsprach die Einfahrt nach Nouakchott einem wahren Tapetenwechsel: Von der Ruhe und Weite der Wüste abrupt in das komplette Chaos. Wie froh wir waren, dass das Hostel eine doch erholungsfreundliche Lage hatte! Zudem bot es auf dem Dach mauretanische Zweierzelte an zum günstigen Preis – durchaus „fancy“. Der Nachteil: Tagsüber knallt hier…
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Mit liquiden Mitteln, Lebensmitteln und Wasser verließen wir unseren sicheren Übernachtungsplatz an der Polizeistation von Chami wieder. Wir wussten: Heute ist der Wind günstig, der letzte Tag mit gutem Wind – heute müssen Kilometer gemacht werden! Wir sahen auf der Karte einen guten Übernachtungsplatz in Bungalows direkt am Meer, am „Bungalow Beach“ – 150 Kilometer…
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Nach dem Gespräch mit dem angetroffenen deutschen Paar auf Radreise und Zeltaufbau trudelten auch die anderen ein in der Dunkelheit. Eine kurze Beratschlagung über die morgige Etappe ließ nicht viele Optionen zu: 86 Kilometer sollten es mindestens sein, denn dort war die erste Versorgungsmöglichkeit bzw. der nächste kleinere Ort eigentlich seit 200 Kilometern. Auf 150…
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Extremer Wind und Sandsturm – die Sahara zeigte an diesem Abend und in dieser Nacht etwas hinter der Stadt Boujdour wahrlich ihre Zähne. Meine lebensrettenden Ohrenstöpsel sorgten bei dem fauchenden Wind noch für eine halbwegs erholsame Nacht, ehe ein äußerst wüstenfrischer Morgen wartete, gefühlt durch den Wind nochmal viel extremer. Diese Bedingungen begünstigten meine Faulheit…
