Allgemein
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Ein Innenhof mit zwei Meter hohen Mauern ringsrum – da denkt man erstmal an Windschutz. Auch wir bauten in der Erwartung einer ruhigen Nacht unsere Zelte auf und legten uns entspannt schlafen. Eine krasse Fehleinschätzung. Gegen 2 Uhr nachts ging es los: Ein wahrer Wüstensturm zog auf, die Mauern boten zudem äußerst begrenzten Schutz. Aufgrund…
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In unserer Fünfergruppe fingen wir nun also nach der ersten Wildcampingnacht in der Wüste an, loszurollen. Jedoch nicht ohne Hindernisse. Nachdem mein Schaltwerk in letzter Zeit immer mal wieder einen weg hatte, taten sich nun bei Christel Schwierigkeiten auf, die Gänge liefen unrund. Bei dem Einsatz einer für 20 Dirham (2 Euro) gekauften Kette lag…
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Nach letztem Abschiedsgruß in Form von Winken rollten Jannick und ich also los. Nach zwei Wochen Pause sind wir quasi „wiedervereint“, um gemeinsam die Wüste anzugehen. Nächstes Ziel war der Ort Guelmim, oftmals als das „Tor zur Sahara“ deklariert. Hier war der ausgemachte Treffpunkt, um wieder mit Leon und Christel weiterzufahren, die in der Zwischenzeit…
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Da lag ich nun also im Arm meiner Mutter, die mich zum ersten Mal seit einer kurzen Visite bei meinem Stopp in Murnau am 9. August in Empfang nehmen durfte. Bei ihr kullerten fast Tränen – mir schossen tausend Gedanken durch den Kopf, die jedoch wenig mit Wiedersehensfreude zutun haben: Was wird mit meinem Zelt?…
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7:15 Uhr – früh klingelte der Wecker, um diese wahnsinnig wilde Stadt Marrakesch nach vier vollen Tagen wieder zu verlassen. Schnell weg, bevor das Chaos auf den Straßen aufbricht. Im ersten Morgenlicht vor Sonnenaufgang saß ich um 7:40 Uhr auf dem Fahrrad, nachdem ich meine Taschen bereits am Vorabend fertig gepackt vor den Schlafsaal ins…
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Der Abschied vom Gebirge – er machte sich bereits durch eine merklich mildere Zeltnacht bemerkbar, als wir auf halbem Wege zwischen Ouzoud und Marrakesch unser Lager aufschlugen. Ja, man konnte den Schlafsack sogar halb offen lassen. Von den etwas über 150 Kilometern waren am nächsten Morgen noch knapp 70 Kilometer übrig, die uns von der…
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Es glich ein bisschen einer Abschiedstournee, als wir uns vom Übernachtungsplatz im Wald auf den Weg ins 20 Kilometer entfernte Khenifra machten. Diese Tournee wurde ganz klassisch mit einer 20 Kilometer langen Abfahrt eingeläutet. Lag der Schlafplatz noch auf fast 1.100 Metern Höhe (die Nacht war dafür entgegen etwaiger Befürchtungen verblüffend mild), so fand man…
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Ifrane – als mir dieser Ort empfohlen wurde und ich im Internet von der „marokkanischen Schweiz“ las, ließ dies bei mir das Interesse bereits steigen an diesem Ort. Auch die Charakteristik als Skiort war ausschlaggebend. Der afrikanische Allzeitrekord bezüglich der Tiefsttemperatur wurde ebenfalls hier aufgestellt mit -23,9 Grad Celsius – wahrhaft ein Ort der Gegensätze…
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Nach dem fast tränenreichen Abschied von Laurin und ein paar letzten Höhenmetern raus aus Chefchaouen den Hang hoch, an dem selbiges liegt, kam endlich die Belohnung für die Mühen: Eine wunderbare, lange Abfahrt wieder runter in das Tal, aus dem wir hochgeradelt sind. Der letzte Rückblick auf die Stadt brachte noch einmal eine andere Perspektive…
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Raus aus der Stadt Tetouan hatten wir in unserem Lager bereits unser erstes richtiges Marokko-Highlight vor Augen: Die Stadt Chefchaouen mit ihren bekannten blauen Gassen wartete auf uns – nicht einmal 50 Kilometer entfernt. Der Blick auf die Höhenmeter bei der Eingabe in Komoot ließ uns jedoch ein wenig die Kinnlade herunterfallen: Knapp 1.000 Höhenmeter…
