Abenteuer
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Als ich den Speckgürtel der Hauptstadt von Guinea verließ und endgültig wieder auf dem Land angekommen bin, merkte ich auch, wie die Mentalität der Einwohner sich wieder spürbar änderte. Nach etwas über 60 Kilometern fragte ich wiederum in einer kleinen Siedlung am Straßenrand, ob ich mich hier erholen und später irgendwo mein Zelt zum Übernachten…
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Nach der mehr als abenteuerlichen Anfahrt des Airbnbs durch unzählige Autos, heruntergekommene Straßen und viel Staub und Dreck sowie hektisches Treiben war der erste Eindruck von Conakry schon einmal nicht der positivste. Erschwerend kam hinzu, dass das Airbnb zwar als gesamte Unterkunft angeboten wurde, zum Schlafen mussten wir jedoch ein Doppelbett zu dritt teilen. Das…
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Boké: An dem entspannten Morgen rätselte ich, wie lang die anderen beiden nun wohl brauchen würden, um nachzukommen. Wir haben zwar das Museum in Boké als potenziellen Treffpunkt ausgemacht, jedoch hatten die anderen beiden ja noch kein Internet. Derweil war es für mich jedoch gar nicht so schlimm, erst einmal dort zu bleiben. Alle meine…
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Schweren Herzens mussten wir der am Ende doch geliebten Insel Bubaque und dem Bijagos-Archipel „goodbye“ sagen. Aber ab jetzt wird wieder Fahrrad gefahren – wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier! 😉 Zuerst aber mussten wir wieder zum Festland kommen, in den Hafen der Hauptstadt Bissau. Hierhin sollte uns wiederum die kleine Pirogue bringen.…
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Nach unserer abenteuerlichen und langen Bootsfahrt standen wir nun also im Hafen des Hauptortes der Insel Bubaque, die Uhr zeigte bereits nach 17 Uhr an. Die Insel ist zwar nur etwas über 15 Kilometer lang, aber wir mussten noch einkaufen, bevor wir hätten losstarten können zum Praia de Bruce als anvisierten Zeltplatz am anderen Ende…
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Samstagabend in Ziguinchor kurz vor der Grenze nach Guinea-Bissau – als klar war, dass es die beiden Mitstreiter nicht an diesem Tag in die Stadt schaffen, verabredete ich mich also mit Dieter zum gemeinsamen Grenzübergang, als dieser mich großzügig auf ein gemeinsames Bier eingeladen hatte. Dieter wollte früh starten, um 8:30 Uhr – für mich…
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„Gambia kann man sich vorstellen wie die Füllung des Doppelkekses mit der Lage in Senegal.“ Mit dieser Methaper trifft der Mitreisende Lucas den Nagel auf den Kopf. Denn dieses kleine, ja winzige Land, umgeben vom Senegal, ist wahrscheinlich auch die Quintessenz, eine klitzekleine Abwechslung mit doch merkbar anderen Menschen und eine wundervolle Kurzerfahrung zwischen viel…
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Wir schreiben den zweiten Tag des Jahres 2025 – nach dem Neujahrstag in Form des internationalen Erholungstages ist das Radreisejahr 2025 nun offiziell eröffnet – die verbleibenden 12.000 Kilometer bis zum Ziel in Südafrika nehmen ihren Anfang mit der Ausfahrt aus der Millionenmetropole Dakar, um wieder in ländlichere Gebiete zu kommen. Da Jannick und Lucas…
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27. Dezember – die Weihnachtsfeiertage waren vorüber, der Kurzurlaub in Zebrabar in paradiesischer Lage vorbei! In Deutschland beginnen die Werkstage wieder, und auch wir gehen nun wieder mir Vollgas unserem aktuellen Business nach: Afrika per Rad erkunden! Na ja – „Vollgas“ war an diesem Tag relativ. Eigentlich wollten Lucas und ich früh starten, um Jannick…
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Bereits bei der Anfahrt meines Hostels merkte ich, dass sich die Stadt Saint-Louis in mehrere Teile gliedert. Hierbei passierte ich nämlich die mehrere hundert Meter lange Brücke Point Faidherbe, die mich mit ihrer Architektur ein wenig an die Hohenzollernbrücke in Köln erinnerte (der Senegalfluss erinnerte mich aufgrund seines trübbraunen Erscheinungsbildes freilich eher an das Badewasser…
